day 147: myanmar actually

Es war ein Zufall. Eine beschwipste Frau hat mich angesprochen: „Hey, fahren wir nach Myanmar?“ Und ich hab ja gesagt.

Ich weiß nur wenig über das Land: Aung San Suu Kyi, eine Militärjunta, die das Land brutal regierte, Aufstände, die von buddhistischen Mönchen und Nonnen angeführt wurden. Seit 4 Jahren ist das Land offen.

Ich hatte keine Erwartungen an Myanmar und bin trotzdem überrascht. Die Hauptstadt Yangon schaut aus wie aus dem Ostblock und fühlt sich an wie Indien oder Bangladesch. Alte schäbige Blockbauten, viele Menschen unterwegs, die Männer fast alle in Longys, gewickelten Röcken. Die Frauen schmieren sich fast alle eine gelblich-blasse Paste ins Gesicht gegen die Sonne. Manche schmieren es großflächig, andere machen sich Blumen oder Punkte. „Traditional Make-up“ nennen das die MyanmarInnen.

Trotz Abschottung in den letzten Jahrzehnten sprechen viele englisch. Und es ist ein Klischee: aber die Leute sind nett. Niemand ruft „cheap“, niemand will dir was verkaufen, der Taxifahrer nennt einen normalen Preis. Viele wollen einfach mit dir quatschen, Hallo sagen. In den Reiseführern steht: Jetzt muss man schnell nach Myanmar bevor die TouristInnen alles verderben. Und wahrscheinlich ist das wahr.

myn5

myn4

myn2

myn1

myn3

 

 

 

 

 

About Michaela Krimmer

35, anthropologist, Austrian, female

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s